Holzarten für Fenster im Vergleich

Für Fenster werden vor allem Kiefer, Fichte, Lärche, Eiche sowie Meranti und Sipo-Mahagoni verwendet. Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer dämmen am besten (Wärmeleitfähigkeit ca. 0,11 bis 0,13 W/(mK)), Eiche (Dauerhaftigkeitsklasse 1–2), Sipo und dichtes Meranti (Klasse 2–3) sind von Natur aus dauerhafter. Die richtige Wahl hängt von Bewitterung, Optik, Oberfläche und Wärmeschutzanforderung ab.
Inhalt
- Welche Eigenschaften muss Fensterholz haben?
- Was bedeutet die Dauerhaftigkeitsklasse nach EN 350?
- Fensterhölzer im Vergleich
- Die Holzarten im Einzelnen
- Wie sind Fensterkanteln aufgebaut?
- Wie beeinflusst die Holzart den Wärmeschutz?
- Welche Oberfläche passt zu welcher Holzart?
- Welche Holzart passt zu welchem Einsatz?
- Wie wirkt sich die Holzart auf den Preis aus?
- Fazit
- Häufige Fragen
Die Holzart entscheidet maßgeblich darüber, wie ein Holzfenster aussieht, wie gut es dämmt, und wie viel Pflege es braucht. Im Fensterbau haben sich einige wenige Hölzer durchgesetzt, die eine ausreichende Formstabilität, gute Bearbeitbarkeit und eine verlässliche Verfügbarkeit verbinden. Dieser Ratgeber vergleicht die gängigen Fensterhölzer Kiefer, Fichte, Lärche, Eiche, Meranti, Sipo-Mahagoni und Nussbaum anhand nachvollziehbarer Kriterien.
Welche Eigenschaften muss Fensterholz haben?
Fensterholz ist Holz, das dauerhaft der Witterung ausgesetzt ist und sich dabei möglichst wenig verformen darf. Daraus ergeben sich vier zentrale Anforderungen:
- Formstabilität: geringes Quell- und Schwindverhalten, damit Flügel und Rahmen dicht bleiben.
- Dauerhaftigkeit: natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall, angegeben als Dauerhaftigkeitsklasse nach DIN EN 350.
- Wärmedämmung: geringe Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert), die mit sinkender Rohdichte besser wird.
- Bearbeitbarkeit und Beschichtbarkeit: gutes Verhalten beim Fräsen, Verleimen und Lackieren.
Kein Holz erfüllt alle Kriterien gleich gut. Dichte Laubhölzer sind dauerhafter, leichte Nadelhölzer dämmen besser. Die Wahl ist daher immer eine Abwägung. Grundlagen zum Material Holz im Fenster finden Sie im Pillar-Ratgeber Holzfenster: Vorteile und Nachteile.
Was bedeutet die Dauerhaftigkeitsklasse nach EN 350?
Die Dauerhaftigkeitsklasse beschreibt die natürliche Resistenz des Kernholzes gegenüber holzzerstörenden Pilzen. Die Norm DIN EN 350 unterscheidet fünf Klassen:
- Klasse 1: sehr dauerhaft (z. B. Teak)
- Klasse 2: dauerhaft
- Klasse 3: mäßig dauerhaft
- Klasse 4: wenig dauerhaft
- Klasse 5: nicht dauerhaft (z. B. Ahorn, Birke)
Daneben kennt die Norm zwei Klassen für die Widerstandsfähigkeit gegen holzzerstörende Insekten. Wichtig: Die Einstufung gilt nur für das Kernholz. Splintholz fast aller Holzarten wird der Klasse 5 zugeordnet. Als splintfrei gilt Kernholz mit weniger als 5 Prozent anhaftendem Splint. Deshalb sollte zumindest die bewitterte Außenlage einer Fensterkantel aus Kernholz bestehen. Zudem bezieht sich die Klasse auf unbehandeltes Holz. Im Fenster schützen zusätzlich Anstrich, Wetterschutzschienen und eine wasserableitende Konstruktion, damit die Holzfeuchte dauerhaft unter 20 Prozent bleibt (VFF-Merkblatt HO.11). Für die bewitterte Außenseite verlangen die VFF-Merkblätter in der Regel mindestens Klasse 3–4; weniger dauerhafte Hölzer wie Fichte brauchen dort zusätzlichen Holzschutz oder eine dauerhaftere Außenlamelle.
Fensterhölzer im Vergleich
Die folgenden Werte sind typische Mittelwerte nach VFF-Merkblatt HO.06-1 (Ausgabe 2026); die Wärmeleitfähigkeit ist dort als Nennwert für die Uf-Berechnung nach DIN EN ISO 10077-2 angegeben. Rohdichte und Dauerhaftigkeit schwanken je nach Herkunft und Wuchs.
| Holzart | Typ | Rohdichte ca. (kg/m³) | Wärmeleitfähigkeit ca. (W/(mK)) | Dauerhaftigkeit EN 350 | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Fichte | Nadelholz, heimisch | 460 | 0,11 | 4–5 | deckend gestrichen, sehr gute Dämmung |
| Kiefer | Nadelholz, heimisch | 520 | 0,13 | Kern 3–4, Splint 5 | Standardholz, deckend oder lasiert |
| Lärche | Nadelholz, heimisch | 570 | 0,13 | 3–4 | lasiert, rustikale Optik |
| Eiche (europäisch) | Laubholz, heimisch | 730 | 0,18 | 1–2 | Denkmal, repräsentative Bauten |
| Rotes Meranti | Laubholz, tropisch | 450–680 | 0,13–0,16 | 2–3 (ab 550 kg/m³), sonst 3–4 | stark bewitterte Fassaden |
| Sipo | Laubholz, tropisch | 640 | 0,16 | 2–3 | dauerhafte, lasierte Fenster |
| Nussbaum | Laubholz | 670 | 0,15 | 3 (amerikanisch) bis 4 (europäisch) | Innenseite, vor allem Holz-Alu |
Die Holzarten im Einzelnen
Fichte: beste Dämmwerte, deckend zu streichen
Fichte ist das leichteste der gängigen Fensterhölzer. Durch die geringe Rohdichte hat sie die niedrigste Wärmeleitfähigkeit und erreicht bei gleicher Bautiefe die besten Rahmen-U-Werte. Ihre natürliche Dauerhaftigkeit ist mit Klasse 4 bis 5 gering; bewährt hat sie sich trotzdem, weil sie nur wenig Feuchte aufnimmt. Fichtenfenster werden in der Regel deckend lackiert und im bewitterten Bereich zusätzlich geschützt. Für Passivhaus-taugliche Holzfenster ist Fichte daher eine häufige Wahl.
Kiefer: das klassische Standardholz
Kiefer ist das in Mitteleuropa wohl verbreitetste Fensterholz. Sie lässt sich gut bearbeiten, ist gut verfügbar und dämmt ähnlich gut wie Fichte. Entscheidend ist der Splintanteil: Das harzreiche Kernholz erreicht Klasse 3–4, der Splint nur Klasse 5. Handelsübliche Kiefernkanteln bestehen oft zu einem großen Teil aus Splintholz, deshalb sollte die bewitterte Außenlage aus Kernkiefer bestehen. Kiefer eignet sich für deckende Anstriche ebenso wie für Lasuren in hellen bis mittleren Tönen.
Lärche: robuster heimischer Allrounder
Lärche ist das dichteste und harzreichste der gängigen heimischen Fensterhölzer aus Nadelholz. Sie ist widerstandsfähiger als Fichte und Kiefer und überzeugt mit einer lebhaften, rötlichen Maserung, die unter Lasuren gut zur Geltung kommt. Lärchenkanteln werden häufig keilgezinkt angeboten. Dabei werden Äste und Harzgallen herausgeschnitten und die fehlerfreien kurzen Stücke verbunden, was die Holzausbeute verbessert. Sollen Fenster lasiert werden, müssen keilgezinkte Decklagen nach VFF-Merkblatt HO.02 ausdrücklich vereinbart werden, weil die Zinkung unter Lasur sichtbar bleibt.
Eiche: dauerhaft und repräsentativ
Europäische Eiche ist mit Dauerhaftigkeitsklasse 1 bis 2 (VFF-Merkblatt HO.06-1) das dauerhafteste der gängigen heimischen Fensterhölzer. Sie ist schwer, hart und formstabil, hat aber eine höhere Wärmeleitfähigkeit als Nadelholz. Eiche enthält Gerbsäure, die mit Eisen reagiert und dunkle Verfärbungen verursachen kann. Beschläge und Verbindungsmittel müssen daher korrosionsgeschützt sein. Im Denkmalschutz ist Eiche häufig die historisch belegte Holzart.
Meranti: bewährtes Tropenholz
Meranti ist ein Sammelbegriff für mehrere Arten aus Südostasien. Für Fenster wird vor allem Rotes Meranti verwendet. Seine Dauerhaftigkeit hängt stark von der Rohdichte ab: Ab etwa 550 kg/m³ erreicht es Klasse 2 bis 3, leichteres Holz nur Klasse 3 bis 4. Fensterkanteln aus Meranti sollten deshalb eine nachgewiesene Mindestrohdichte haben. Meranti ist formstabil und gut zu verarbeiten. Achten Sie auf eine FSC-Zertifizierung, um eine verantwortungsvolle Herkunft sicherzustellen.
Sipo-Mahagoni: dauerhaft und edel
Sipo (auch Utile) stammt aus Westafrika und gehört zu den Mahagonigewächsen. Der Handelsname „Sipo-Mahagoni“ ist botanisch ungenau, denn echtes Mahagoni ist eine andere Gattung (Swietenia). Es ist formstabil, dauerhaft (Klasse 2 bis 3) und hat eine gleichmäßige, rötlich-braune Struktur. Sipo-Fenster werden oft lasiert, weil die Optik des Holzes ein wesentliches Gestaltungsmerkmal ist.
Nussbaum: für besondere Ansprüche
Nussbaum ist im Fensterbau eher selten und wird vor allem für hochwertige Innenansichten oder Sonderprojekte gewählt. Amerikanischer Nussbaum ist mit Klasse 3 mäßig, europäischer mit Klasse 4 wenig dauerhaft. Die VFF-Merkblätter HO.06-2 und HO.06-3 sehen ihn für geschützte Konstruktionen und als dekorative Innenlamelle vor. Bei Holz-Aluminium-Fenstern, deren Holz außen durch die Aluschale geschützt ist, lässt sich Nussbaum daher gut einsetzen.
Welche Hölzer ein Hersteller konkret einsetzt, sollte transparent beschrieben sein. Bei Bildau & Bussmann finden Sie die Übersicht unter verwendete Holzarten.
Wie sind Fensterkanteln aufgebaut?
Eine Fensterkantel ist der vorgefertigte, rechteckige Holzrohling, aus dem Rahmen- und Flügelprofile gefräst werden. Moderne Kanteln bestehen aus mindestens drei verleimten Lamellen. Für die Lamellierung gelten nach VFF-Merkblatt HO.02 und der ift-Richtlinie HO-10/1 einige Grundregeln: Die Decklagen sind mindestens 16 Millimeter dick, Breitenverleimungen sind nur in den Mittellagen zulässig, die Jahrringlage der Lamellen stimmt weitgehend überein, und der Klebstoff muss wasserfest sein (Beanspruchungsgruppe D4 nach DIN EN 204). Vollholz- oder Massivholzquerschnitte kommen für neue Fenster und Nachbauten nicht in Frage, massiv sind nur historische Originalfenster. Bei den Decklagen unterscheidet man:
- Durchgehende Decklagen: Die äußeren Lamellen bestehen aus einem Stück. Das ergibt ein ruhiges Holzbild und ist bei Lasuren optisch vorteilhaft.
- Keilgezinkte Decklagen: Kürzere, fehlerfreie Stücke werden über eine Keilzinkung verbunden. Die Verbindung ist bei deckendem Anstrich unsichtbar und unter Lasur als feine Zickzacklinie erkennbar; bei lasierten Fenstern muss sie deshalb ausdrücklich vereinbart werden.
- Keilgezinkte Mittellage: Die innere Lamelle ist oft keilgezinkt, da sie nicht sichtbar ist.
Gängige Bautiefen sind 68, 78 und 92 Millimeter. Mehr zur Bedeutung der Decklagen erläutert die Seite Decklagen der Fensterkanteln.
Wie beeinflusst die Holzart den Wärmeschutz?
Die Holzart wirkt direkt auf den Rahmen-U-Wert (Uf). Als grobe Orientierung erreicht ein 78-Millimeter-Rahmen aus Nadelholz rechnerisch einen Uf von etwa 1,1 bis 1,3 W/(m²K), aus Eiche eher 1,3 bis 1,5 W/(m²K). Genau berechnet wird Uf nach DIN EN ISO 10077-2 mit den Wärmeleitfähigkeiten aus der Tabelle oben. Da der Rahmen meist nur 25 bis 35 Prozent der Fensterfläche ausmacht, bestimmt die Verglasung den Gesamtwert Uw stärker. Wer strenge Anforderungen erfüllen muss, etwa für Förderprogramme oder den Passivhausstandard, gleicht dichtes Holz über größere Bautiefen aus. Details dazu im Ratgeber U-Wert und Wärmeschutz bei Holzfenstern.
Welche Oberfläche passt zu welcher Holzart?
- Deckender Anstrich: ideal für Fichte und Kiefer, schützt gut gegen UV-Strahlung, längere Renovierungsintervalle.
- Lasur: bringt die Maserung von Lärche, Eiche, Meranti und Sipo zur Geltung, benötigt häufiger einen Pflegeanstrich.
- Holz-Aluminium: Außen schützt eine Aluschale, innen bleibt die Holzart sichtbar. So lassen sich auch weniger dauerhafte Hölzer problemlos einsetzen.
Hinweise zu Anstrichsystemen gibt die Seite Anstriche für Holzfenster.
Welche Holzart passt zu welchem Einsatz?
Als praktische Faustregel für die Auswahl hat sich folgende Zuordnung bewährt:
- Neubau mit hohem Wärmeschutz, deckend gestrichen: Fichte oder Kiefer, bei Passivhausanforderungen in großer Bautiefe.
- Lasierte Fenster mit sichtbarer Maserung an normal bewitterten Fassaden: Lärche, Meranti oder Sipo.
- Exponierte Lagen ohne Dachüberstand, Küste oder Gebirge: Eiche, Meranti oder Sipo, alternativ ein Holz-Alu-Fenster mit beliebiger Holzart.
- Baudenkmal: die historisch belegte Holzart, häufig Kiefer oder Eiche. Die Vorgabe macht in Deutschland meist die Untere Denkmalschutzbehörde, in Österreich das Bundesdenkmalamt, in der Schweiz die kantonale Denkmalpflege. In Österreich und der Schweiz kann es dabei Abweichungen geben; bei Interesse fragen Sie einfach bei Bildau & Bussmann nach.
- Besondere Innenraumgestaltung: Nussbaum oder Eiche, bevorzugt als Holz-Alu-Fenster.
Bei Tropenhölzern sollten Sie immer einen Herkunftsnachweis mit FSC- oder PEFC-Zertifikat verlangen. Seriöse Hersteller legen diesen auf Nachfrage vor.
Wie wirkt sich die Holzart auf den Preis aus?
Die Holzart ist nur einer von vielen Faktoren, die den Preis eines Fensters bestimmen. Mindestens ebenso wichtig sind Größe, Form, Bautiefe, Verglasung, Beschläge, Oberfläche und die geforderten Werte bei Wärme-, Schall- und Einbruchschutz. Pauschale Aufschläge je Holzart sind deshalb wenig aussagekräftig. Entscheidend ist, welches Holz die Anforderungen an Ihrem Gebäude erfüllt: An einer geschützten Fassade genügt ein deckend gestrichenes Nadelholz, an einer exponierten Westseite kann ein dauerhafteres Holz oder eine Aluschale die wirtschaftlichere Lösung über die Lebensdauer sein.
Ein Holzfenster mit derselben Leistung wie ein Kunststoff- oder Aluminiumfenster ist nicht wirklich teurer. Einen echten Preis für Ihr Fenster in der gewünschten Holzart erhalten Sie nur über eine konkrete Anfrage, die bei Bildau & Bussmann kostenfrei ist. Weitere Einflussfaktoren beschreibt der Ratgeber Was kosten Holzfenster?
Fazit
Die Wahl der Holzart ist eine Abwägung zwischen Dämmung, Dauerhaftigkeit, Optik und Preis. Fichte und Kiefer punkten mit Wärmeschutz und guter Verfügbarkeit, Lärche ist ein robuster heimischer Mittelweg, Eiche, Meranti und Sipo eignen sich für stark beanspruchte oder repräsentative Fassaden. Da Holz ein Naturprodukt ist, lohnt es sich, Farbe und Struktur vor der Entscheidung am Original zu sehen. Bei Bildau & Bussmann können Sie dafür Holz- und Oberflächenmuster anfordern und sich zur passenden Holzart für Ihr Gebäude beraten lassen.







Foto: Jutta Henglein-Bildau / Bildau & Bussmann GmbH
Häufige Fragen
Welches Holz ist das beste für Fenster?
Ein pauschal bestes Fensterholz gibt es nicht. Fichte und Kiefer dämmen sehr gut, brauchen aber einen geschlossenen Anstrich. Lärche ist ein robuster heimischer Kompromiss, Eiche und Sipo-Mahagoni sind dauerhafter und eignen sich für stark bewitterte oder repräsentative Fassaden.
Ist Lärche gut für Fenster?
Ja. Lärche ist ein harzreiches, vergleichsweise dichtes Nadelholz mit einer Dauerhaftigkeitsklasse von 3 bis 4 nach EN 350. Sie ist widerstandsfähiger als Fichte und wird gern für lasierte Fenster mit sichtbarer Maserung eingesetzt. Lärchenkanteln werden häufig keilgezinkt angeboten.
Was bedeutet Dauerhaftigkeitsklasse bei Holz?
Die Dauerhaftigkeitsklasse nach DIN EN 350 beschreibt die natürliche Widerstandsfähigkeit des Kernholzes gegen holzzerstörende Pilze. Sie reicht von Klasse 1 (sehr dauerhaft) bis Klasse 5 (nicht dauerhaft); Splintholz fast aller Holzarten gilt als Klasse 5. Welche Holzarten sich für Fenster eignen, listet das VFF-Merkblatt HO.06-1 mit ihren Klassen auf. Bei Fenstern ergänzt ein fachgerechter Anstrich und konstruktiver Holzschutz die natürliche Dauerhaftigkeit.
Sind Eichenfenster besser gedämmt als Kiefernfenster?
Nein. Eiche ist dichter und leitet Wärme mit etwa 0,18 W/(mK) besser als Kiefer mit rund 0,13 W/(mK). Bei gleicher Bautiefe hat ein Eichenrahmen daher einen etwas höheren, also schlechteren Uf-Wert. Dafür ist Eiche dauerhafter und optisch sehr wertig.
Warum werden Fensterkanteln verleimt?
Neue Holzfenster werden immer aus mindestens dreischichtig verleimten Kanteln gefertigt, nie aus Vollholz. Die verleimten Lagen sind formstabil, weil sich ihre Spannungen gegenseitig ausgleichen. Fehlerhafte Holzstellen lassen sich herausschneiden, was die Ausbeute verbessert. Die äußeren Decklagen können durchgehend oder keilgezinkt sein.
Holzfenster nach Maß – auch in Sonderform und historisch
Bildau & Bussmann fertigt seit 1987 Holz- und Holz-Aluminium-Fenster in Berlin und liefert in ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz – vom Dreh-Kipp-Fenster bis zum originalgetreuen Kastenfenster für das Baudenkmal. Für Aufmaß und Montage vermittelt das Unternehmen erfahrene Fachpartner. Den Preis für Ihr Projekt erfahren Sie über eine kostenfreie Anfrage.
Projekt anfragen Vertrieb: +49 30 469007-654